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verschiedene Informationen
 
Grünwald Grünwald wurde im Mittelalter offensichtlich anders ausgesprochen und insbesondere geschrieben - es gab nämlich kein - ü -. Somit darf es dem Leser nicht verwundern auch immer von - Groinwald - zu lesen.  
Grünwalder Burg

Die Burg ist bereits im 12. Jahrhundert urkundlich als Besitz der Grafen von Andechs belegt. 1270 kam sie in den Besitz der Wittelsbacher. Die heutige Bausubstanz stammt hauptsächlich aus dem Ende des 15. Jahrhunderts, als die Burg anlässlich der Hochzeit Albrechts IV. ausgebaut wurde. Burg Grünwald ist die einzige mittelalterliche Burg, die sich in der näheren Umgebung von München erhalten hat.

Die Burg diente als Jagdschloss, Gefängnis und Pulvermagazin. 1872 ging sie in nichtadeligen Privatbesitz über. Seit 1977 gehört sie dem Freistaat Bayern. Seit 1979 ist hier das Burgmuseum Grünwald, ein Zweigmuseum der Archäologischen Staatssammlung, untergebracht. Die Burg kann besichtigt werden und der Aufstieg zum Turm bietet eine lohnende Aussicht.

Die Burg wird derzeit umgebaut um weitere umfangreichere Aktivitäten zu ermöglichen.
 


Das Lied der Grünwalder Ritter
An die 40 Strophen sind vom dem weit bekanntem Lied - Die oiden Rittersleit - bekannt. Und es ist ein Leichtes bei gutem Trank noch zahllose hinzuzufügen, hier die klassischen ersten sieben:
1. In Grünewald, im Isartal,
glaub'n se's mir, des war emal,
da ham edle Ritter g'haust,
denen hat's vor gar nix graust!

Refrain.: Ja, so warn's, ja, so warn's,
ja, so warn's ja die alten Rittersleut!
Ja, so warn's, ja, so warn's, die alten Rittersleut!

2. Kam ein Ritter auf die Welt,
hat ihm z'erst das G'wand gefehlt,
Das einz'ge, was ihm Gott gegeben,
das war der Hang zum Saufen eben

3. Und die armen Ritterkindeln
hatten auch noch eisern Windeln,
und wenn sie mal reingeschoßt,
war'n die Windeln gleich verrost.

4. Hieß ein Ritter Friederich,
war er meistens liederlich.
Bis er in die Ehe kam
ward er wie ein Lämmlein zahm.

5. G'suffe hams, dös glaub'ns mir
aus die Eimer Wein und Bier.
Ham's dann all's g'suffe habt,
dann san's untern Tisch g'schlabt

6. Knappen waren auch dabei
bei der alten Ritterei,
besoff'ne Ritter heimzutragen,
denn es gab kein Trambahnwagen

7. Ein Ritter vor dem großen Tor
stand mit seinem Spieß davor,
daß auch keiner sich erdreißt'
und ihm in dem Burghof schaut

 


Das Wappen der Grünwalder Ritter

 

ist angelehnt an die Münchner Wappenfarben schwarz-gelb.

Der Kontrast lässt bestens, auch im Getümel, eine Freund-Feind Unterscheidung zu. Hinzukommt das gelb eine sehr positive, aber auch anziehende Wirkung hat.

Auch wenn die Grünwalder Ritter in Ihrer Geschichte wohl nicht immer zu den Rechtschaffendsten zählten, so sind sie doch dem Christentum verbunden. Insoweit ist das Kreuz obligatorisch. Die Kreuzsenkrechte zeigt die Wellen der Isar an der sich die Grünwalder Burg befindet.

Das Wappen ist im Kampf gut erkennbar und hilft oft den tapferen Kameraden schnell zu erkennen und Beistand zu leisten. Gerade im Schildwall zeugen die Farben von Einheit und Stärke.

 

 

 
Helme

 

 

Hier sehen Sie einen von Grund auf selbst gefertigten Helm aus unserem Fundus, Bastelstunden für die stade Zeit.

 

 
     
     
     
 

Impressum | © Copyright Die Grünwalder Ritter | Letzte Änderung:17.11.2011  | Print